Unsere haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen freuen sich auf deinen Besuch im Weltladen Hollabrunn!



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TAGUANUSS-Schmuck leicht und hart zu gleich!

 

Neuer Schmuck von CAMARI aus ECUADOR passend zur aktuellen Frühjahrsmode: 

Die Taguanuss oder auch „Steinnuss“ wächst am Baum im natürlichen Regenwald Ecuadors. Vorerst innen weich und mit trinkbarer Flüssigkeit gefüllt, werden die Nüsse für mehrere Monate an der Sonne getrocknet, bis sie schließlich die Härte von Knochen erlangen. Kunstvoll bearbeitet und geschliffen, entstehen aus dem „pflanzlichen Elfenbein“ wunderschöne Schmuckstücke, Colliers und Ohrringe. Camari bietet kleinen Werkstätten direkte Vermarktungsmöglichkeiten, faire Arbeitsbedingungen und Entlohnung. Camari bedeutet Geschenk auf Quechua, einer der indigenen Landessprachen Ecuadors.


Kurzfilm Sommermode

Aufgenommen bei unserer Modeschau am 8. April präsentieren wir im Kurzvideo die neuen Modelle der Frühjahrs- und Sommerkollektion. Modelle in unterschiedlichen Größen, elegant und lässig, einfarbig bis tropisch bunt und immer angenehm zu tragen!


Ein Glas voller fairer Freude!

 

Die mundgeblasenen Krüge und Gläser der Glasbläser von Copavic in Guatemala sind ein wunderschöner Blickfang auf jedem Sommerfest. Jedes mundgeblasene Stück ist einzigartig. Für die Herstellung wird ausschließlich Altglas aus der Region verwendet. Es wird gesammelt, sortiert, zerstoßen und im Ofen bei einer Temperatur von 800 bis 1000 Grad eingeschmolzen und dann mit der Glasmacherpfeife in verschiedene Formen geblasen.

Das Einkommen aus der Glasproduktion macht für die 40 Mitarbeitenden der Kooperative bis zu 80 % ihres Familieneinkommens aus – den Rest erwirtschaften sie in der Landwirtschaft. Dank des Fairen Handels kann der selbstverwaltete Betrieb mehr als die Hälfte der Produktion exportieren. Der Rest wird im Inland verkauft. Let the sunshine in!


 

Plastikfreies Einkaufen mit dem BOLGA-Korb aus Ghana!

Die robusten und langlebigen Bolga-Körbe aus Savannengras werden seit mehr als 100 Jahren in Bolgatanga in Nord-Ghana gefertigt. Die Kunst des Korbflechtens verlangt Erfahrung und handwerkliches Geschick. Für die Herstellung werden die Halme zunächst einige Zeit in Wasser eingeweicht und dann getrocknet, einzelne Grashalmbündel werden mit Textilfarben bunt eingefärbt. Danach werden die trockenen Grashalme gespalten, mit Wasser befeuchtet und gerollt. Die so hergestellten Strohhalme sind das Ausgangsmaterial für eine Vielzahl schöner und praktischer Körbe. Die Henkel werden zum Schluss noch mit Leder bespannt. Dies erhöht den Tragekomfort und die Lebensdauer der Körbe.

In der Region gehen auch durch den Klimawandel bedingt die Ernteerträge zurück, was zu einer Landflucht vor allem der männlichen Bevölkerung führt. Aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit, ausgeprägten Armut und der Landflucht müssen großteils die Frauen in der Region die Rolle der Familienerhalterin übernehmen. Lange Zeit waren sie für den Verkauf von Zwischenhändler*innen abhängig, die für die Körbe nur wenig bezahlten. Die Gründung der eigenen Vermarktungsorganisation YURI ENGA ENTERPRISES im Jahr 1996 konnte sie aus dieser Abhängigkeit befreien.